NHS mit Petra

Hallo liebe alle!

Der heutige „Pro Pferd“ – Beitrag kommt von mir und handelt vom NHS-Training bei uns im Reitvrein. Viel Spaß dabei!

„Ungewöhnliche Pferde erfordern ungewöhnliche Maßnahmen“, dachte ich spontan, als ich auf meiner ersten Vereinssitzung des Reitvereins Rodewald  Jil und Petra kennenlernte. Nach kurzer Vorstellung tauschten wir uns NATÜRLICH über Pferde aus. Und so erfuhr ich, dass Jil und Petra im Verein einmal im Monat Unterricht in NHS (Natural Horsemanship) geben. „NH-was?????“, fragte ich wirklich völlig unwissend. In den Ställen, in denen ich bislang geritten bin, hatte ich davon nie etwas gehört. Da musste sich einiges getan haben, in den paar Jahren, die ich gar nichts mit Pferden zu tun hatte. Geduldig

NHS mit Petra

NHS Training mit Petra

erklärten sie mir, was es damit auf sich hat und zeigten in großer Runde auch Bilder ihrer Arbeit mit den Pferden. Ich sah Pferde, die hoch interessiert, neben ihrem Menschen laufen. Dabei gingen sie auf den Bildern willig über Wippen und Planen. Auf einem Foto ritt Petra ihr Pferd sogar nur mit Halsring im Galopp. „Wow“, dachte ich, „mein lieber Dorick rennt mich eher um, als dass er interessiert und konzentriert ohne Halfter und Strick neben mit herläuft.“ Mit seiner teilweise polterigen „alles muss über den Haufen gerannt werden, wenn mir was nicht passt“ – Art, wusste ich nicht umzugehen. Mit hartem Gegenhalten braucht man besonders einem Blüter nicht kommen. Früher habe ich außerdem gesagt bekommen, der sicherste Platz sei auf dem Pferd und nicht neben dem Pferd. Und wenn man sein Pferd arbeiten will, dann sitzt man eben oben und führt es nicht. Führen bringt nichts. Und nun sitzen mir hier zwei Pferdefrauen im Jahr 2017 gegenüber und beweisen zumindest schon einmal durch die Bilder das Gegenteil. „Da muss ich hin“, beschloss ich noch am selben Abend und versuche seitdem jeden Monat am Training teilzunehmen. Für alle diejenigen, denen NHS auch noch nicht so viel sagt, habe ich Petra und Jil gebeten, für uns grundsätzliche Fragen zum Thema zu beantworten.

1) Seit wann gibt es NHS, könnt ihr kurz etwas zur Historie und Entwicklung sagen?

Petra: NHS ist eine junge Bewegung in der Reiterzene. Das Pferd war über Jahrtausende ein Nutztier – der Umgang mit den Pferden wurde durch die Sitten und Gebräuche der Menschen bestimmt: schon immer gab es Bewegungen, die eine Zusammenarbeit über Zwang, das „Brechen“ des Pferdes, anstrebten und andere, die auf der Basis der Freiwilligkeit und Überzeugung arbeiteten. Schaut man sich die einzelnen Reitstile an, entdeckt man in jeder Reitweise unterschiedlichste Ausbildungsmethoden. Die Herangehensweise, wie komme ich zum Ziel, ist davon geprägt: was ist mein Ziel? Ist es ausschließlich die Funktionalität oder möchte ich eine Verbindung aufbauen, die Mitdenken voraussetzt und Kreativität ermöglicht? Das letztere sollte die Basis für NHS sein. Allerdings gibt es keine einheitliche Definition. Der Begriff bekam durch Monty Roberts und Pat Parelli ab etwa 1980 einen festen Rahmen und Inhalte.

Jil: Seit wann es NHS gibt, kann ich auch nicht auf die Minute genau beantworten. Ich glaube auch nicht, dass das ein fester Zeitpunkt in der Geschichte war. Ich vermute genau wie Petra, dass es schon immer Personen gab, die einen natürlichen und ursprünglichen Umgang mit dem Pferd anstrebten. Besonders bekannt wurde NHS sicherlich durch Pat Parelli, der mit seinen Seven Games viel Aufmerksamkeit auf den natürlichen Umgang mit den Pferden lenkte. NHS ist aber noch mehr und zieht immer größere Kreise – in unterschiedlichste Richtungen.

2) Wer sind welt-/bundesweit die Vorreiter bei NHS?

Jil: NHS ist ein sehr weit gefasster Begriff. Und so vielseitig wie die Vorstellungen sind, was sich hinter NHS alles verbergen kann, so vielseitig sind auch die Trainer. Zu den bekanntesten gehört sicherlich -wie schon genannt- Monty Roberts und Pat Parelli mit seinen Seven Games. Aber auch Peter Kreinberg mit seiner The Gentle Touch-Methode gehört zu den Vorreitern in Sachen NHS. Es gibt viele verschiedene Trainer, die im Prinzip ähnliche Ziele verfolgen: Honza Blaha, Uwe Weinzierl, Vivian Gabor und viele weitere. Wenngleich die Herangehensweise oft sehr unterschiedlich ist, haben alle doch ein gemeinsames Ziel: Den Umgang mit dem Pferd natürlich und pferdegerecht zu gestalten und ihn auf diese Weise zu erleichtern.

Petra: Aus meiner Sicht sind die Vorreiter Monty Roberts und Pat Parelli – die Horsemanship-Bewegung kommt tatsächlich aus Amerika. Durch Monty Roberts wurde das Join-Up bekannt. Er beobachtete das Verhalten der Wildpferde, hat einiges für Pferdetrainer adaptiert und über Bücher, Vorführungen und Filme bekanntgemacht. Fast zeitgleich nahm Parelli die Idee auf, die Kommunikation zwischen Mensch und Pferd zu verbessern. Er entwickeltet ein Schema anhand dessen eine Art Zeichen-/Körpersprache erlernt werden kann: die 7 Spiele. Auf unserem Kontinent gibt es inzwischen viele Horsemanship-Trainer, wobei ich nicht weiß, wer als Vorreiter gilt – vielleicht der bereits von Jil genannte Peter Kreinberg. Weitere bekannte Trainer sind Bea Borelle, Peter Pfister, die Pignon-Brüder (Frankreich), Kerstin Brein (Östereich) und viele mehr. Man kann sagen, dass alle, die das pferdetypische Verhalten beim Training einbeziehen, Motivation und Freiwilligkeit berücksichtigen nach NHS arbeiten.

3) Wie und wann seid ihr zu NHS gekommen? Was hat Euch dazu bewegt, Euch intensiv damit zu beschäftigen? Gab es beispielsweise eine prägende Situation, eine Person, die Euch darauf aufmerksam gemacht hat?

Petra: Als ich vor 20 Jahren wieder mit Reiten anfing, nahm ich zuerst „normalen“ Reitunterricht. Ich war schnell sehr frustriert und fühlte mich hilflos, suchte nach Kontakt zum Pferd, den ich am ehesten beim Putzen spürte. 😉 Durch Bianca Riek bekam ich erste Eindrücke vom NHS wie z.B. das Führen mit Körpersprache am durchhängenden Strick. Etwas später entschied ich zusammen mit einer Freundin, einen Kurs mit Uwe Weinzierl bei uns in Rodewald zu organisieren. Da ist der Funke vollends übergesprungen. Uwe – als Horse- und Showman – versteht es, Menschen zu begeistern: Pferde auf Fingerzeig rückwärts richten, ohne Strick mit ihnen laufen, nur mit Strickhalfter und ohne Sattel reiten – wow – das war fantastisch … und ist es immer noch. 🙂

Jil: Ich mache seit ca. 15 Jahren NHS. Da ich nie in einer Reitschule reiten gelernt habe, gehörte die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit dem Pferd für mich von Anfang an dazu. Irgendwann besuchte ich lustiger weise auch einen Kurs bei Uwe Weinzierl, und stellte fest, dass es nicht viel braucht, um ein Pferd auf „die eigene Seite“ zu holen, wenn man es „richtig“ anstellt. Vor ca. 10 Jahren fing ich an, eine Stute von Petra zu reiten. Und zum Kennenlernen und Muskelaufbau ist NHS einfach super. Von da an gehörte das Warmmachen vom Boden aus zur täglichen Arbeit dazu. Erstmal ohne größere Ambitionen, sondern wirklich nur zum Warmmachen und Dehnen. Nach kurzer Zeit entwickelte sich daraus die Freiarbeit und es eröffneten sich völlig neue Möglichkeiten. Von da an etablierte es sich immer mehr, man wurde „mutiger“ und probierte neue Sachen aus.

4) Warum gefällt Euch dieser Ansatz so gut? Könnt ihr das an einem anschaulichen Beispiel verdeutlichen?

Jil: NHS funktioniert für nahezu jede Kombination aus Mensch und Pferd. Zumindest ist mir noch kein Duo begegnet,

Jil beim Training mit Pferd

Jil bei einem Auftritt mit 3jähriger Stute in Freiarbeit, für die es die erste Show war

das damit überhaupt nichts anfangen konnte, obwohl es sich darauf eingelassen hat. Mir gefällt NHS, weil es sich bequem in den Alltag integrieren lässt. 10 Minuten täglich – oder auch nur zwei Mal pro Woche, bspw. auf dem Weg vom Stall zur Wiese – reichen aus, um das tägliche Zusammenleben maßgeblich zu beeinflussen. Erst tritt man nur dem eigenen Pferd gegenüber selbstsicherer auf, dann wird man auch bei anderen Pferden klarer, weil viele Sachen einfach selbstverständlich werden. Und irgendwann ändert sich nebenbei auch noch viel im Umgang mit anderen Menschen bspw. bei Vorträgen, Diskussionen oder einfach nur bei Spaziergängen. Man wird klarer in seinen Bewegungen und lernt Standfestigkeit und Selbstsicherheit, aber auch Geduld, Beharrlichkeit und vor allem Fairness. Man lernt es im Umgang mit den Pferden und bewusst oder unbewusst überträgt sich das auch auf das soziale Umfeld.

Petra: Für mich ist das schönste am NHS, dass man von dem Gedanken Abstand nimmt, dass das Pferd FUNKTIONIEREN muss! Ich gebe dem Pferd die Möglichkeit mitzudenken. An der Reaktion des Pferdes kann ich erkennen, ob meine Hilfe verstanden wurde. Jetzt werden viele Reiter sagen: das ist bei mir auch so! Stimmt – auch wenn ich mit Sattel und Trense reite, merke ich, ob das Pferd durchlässig ist oder sich sträubt. Allerdings habe ich sehr effektive Möglichkeiten, das Pferd in eine Form zu zwingen. Wenn ich ohne Sattel und Trense reite, bin ich darauf angewiesen, dass mir mein Pferd zuhört – wir müssen ein gutes Team sein. Das Senden und bereitwillige Empfangen von Signalen ist auf beiden Seiten eine Voraussetzung für Reiten „ohne“ – ebenso für die Arbeit vom Boden! Die ist so vielfältig und ich kann so viel dabei lernen (auch über mich selber), dass es mich immer wieder von neuem begeistert! Eine andere Sache ist, dass die Pferde ausgeglichener sind und immer aufmerksamer werden. Sie haben Freude daran, mitzumachen. Selbst auf der Weide „spielen“ die Pferde mit mir. Alte Pferde bleiben länger agil und selbst kranke Pferde kann man vielseitig beschäftigen.

5) Was ist an NHS noch optimierungswürdig? Gibt es beispielsweise etwas, dass man mit NHS nicht „lösen“ kann?

Petra: Der Erfolg des Trainings hängt natürlich immer von der Erfahrung und Kreativität des Trainers ab. Ebenso spielt der Charakter des Pferdes eine Rolle und wie die Charaktere des Trainers und Pferdes harmonieren. NHS ist kein Zaubermittel: man kann aus einem trägen Pferd keinen Sprinter machen – aber man kann Interesse wecken, das Pferd zum Mitdenken und zur Mitarbeit anregen und somit die gesamte Zusammenarbeit lebendiger werden lassen. NHS ist auch kein Werkzeug – es gibt eigentlich keinen festgelegten Plan irgendwelcher Abläufe. Das Wichtigste ist, das man selber immer genauer beobachten lernt – das Pferd und sich selbst und die Hilfen immer besser abstimmt – klarer, feiner, direkter – und seine eigenen Gedanken und Emotionen kontrollieren lernt.

Jil: Was NHS nicht „lösen“ kann? Ich würde nicht sagen, dass man etwas mit NHS nicht lösen kann. Aber es gibt sicherlich Situationen, in denen man eine Lektion auf anderen Wegen leichter erarbeiten kann. Aber auch das ist NHS: Welchen Weg man nimmt, ist erstmal nebensächlich, solange man im Sinne des Pferdes handelt.

6) Welchen Effekt hat NHS auf Neuzugänge (vorausgesetzt sie bleiben bei der Stange)? Wie schnell sieht man diese Effekte in der Regel? Könnt ihr das an einem anschaulichen Beispiel verdeutlichen?

Jil: Die ersten Effekte sieht man meistens nach spätestens 30 min. Auch das „wildeste“ und nervöseste Pferd, das zu einem unserer Kurse kommt, fühlt sich nach spätestens einer halben Stunde in der Situation wohl und fängt an, den Kopf zu senken und zu kauen. Längerfristige Erfolge sieht man auch schon nach wenigen Trainingseinheiten: Je nach Vertrauensbasis und Bindung bei der ersten Übungsstunde können sich einige Duos schon beim dritten oder vierten Mal an die Freiarbeit herantasten.

Petra: Ich habe ein tolles Beispiel:

Vor einem Jahr kam ein verzweifelter Vater zu mir. Das Pferd seiner Tochter ließ sich nicht mehr reiten, hatte panische Angst vor der Gerte, ließ sich nicht auftrensen, nur schwer satteln, weil es nach dem Menschen biss, das Führen war …. naja … und über jede am Boden liegende Stange machte es einen Riesensatz und rannte davon. Das 12jährige Mädchen hatte verständlicherweise Angst vor ihrem Pony. Der Unterricht von Profi-Trainern hatte die Situation verschlimmert und teilweise sogar auch erst hervorgerufen. Als das Pferd das erste Mal „trainierte“, war ich erschrocken: ob es ängstlich oder boshaft war, konnte ich nicht erkennen und an Arbeiten oder gar Reiten war nicht zu denken. Ich entschied, dem Mädchen eines meiner Pferde zu geben und gab ihr zusammen mit einigen anderen Kindern Unterricht. „Nebenbei“ hatte ich das verstörte Pony an der Hand. Ab und zu nahm ich Kontakt mit ihm auf, fragte nach Aufmerksamkeit. Ab und an übte ich das gemeinsame Antreten, Anhalten und entspannte Stehen in meiner Nähe. Nach der Stunde konnte ich noch keine große Veränderung feststellen und war selbst ein wenig ratlos. Ich sagte, sie sollten nächste Woche wiederkommen, bis dahin wollte ich noch überlegen…. Beim nächsten Training bemerkte ich sofort, dass sich das Pony viel gemerkt hatte, es entspannte sich schneller, achtete auf mich. Mir viel ein Stein vom Herzen! Bereits ½ Jahr später konnte das Mädchen ihr Pony ohne Strick im Schritt und Trab führen, es alleine trensen und satteln. Heute lässt es sich mit der Gerte abstreichen und trabt über Stangen. Ich habe schon manches Mal Tränen in den Augen gehabt, weil mich die vertrauensvolle Verbindung zwischen dem Mädchen und ihrem Pony so berührt. Es gibt noch viele andere Beispiele – und immer wieder bestätigt sich die Theorie: es geht um individuelle Kommunikation und nicht um das Durchsetzen von Regeln und Techniken.

NHS wirkt also (fast immer) sofort! 🙂 Kommt ein „unerfahrenes“ Pferd zu einem „NHS-Menschen“, erkennt das Pferd schon nach einigen Minuten, dass der Mensch authentisch ist. Hilfen, Körpersprache und Emotionen des Menschen stimmen überein, die Reaktionen des Pferdes werden immer wahrgenommen und in die Arbeit integriert, der Mensch verlangt nichts Unmögliches und belohnt auch kleinste Ansätze. Das Pferd merkt das sehr schnell und bekommt Lust, mitzuarbeiten. Kommen zwei unerfahrene zum Training, haben beide bereits nach der ersten Stunde einige positive Erfahrungen gemacht, der Grundstein für ein gemeinsames Miteinander ist gelegt. Das beginnt beim Führen: der Mensch zieht das Pferd nicht mehr wie einen „Waschlappen“ (sorry, aber sieht allzu oft so aus) hinter sich her, sondern lässt das Pferd am losen Strick neben sich hergehen und anhalten.

7) Welcher Sorte von Reitern (Freizeit oder Turnier) würdet ihr NHS empfehlen und warum?

Petra: NHS tut jedem gut! 🙂 Man muss es ja nicht so exzessiv betreiben wie ich. Aber Vorsicht: wenn man erst mal angefangen hat und Routine in die Basislektionen kommt, bekommt man schnell Lust auf mehr – mich macht NHS süchtig! Und nebenbei ist es sehr zweckmäßig: das Pferd ist gelassener beim Führen, tritt einem weder auf die Füße noch reißt es am Strick, es bleibt beim Aufsitzen stehen, lässt sich alleine verladen. Der Mensch lernt mit den Eigenarten des Vierbeiners besser umzugehen und lernt auch bei kniffligen Situationen ruhig nach Lösungen zu suchen. Der Alltag wird entspannter.

Jil: Aus meiner Sicht eignet es sich für alle Kombinationen aus Mensch und Pferd. NHS kann den Umgang mit dem Pferd erleichtern. Jeder Reiter profitiert von einem Pferd mit einer gelasseneren Grundstimmung und einer Menge an Methoden, die den täglichen Umgang erleichtern, sei es beim Verladen oder beim Tierarztbesuch. Außerdem fördert NHS die Bindung und das Vertrauen zwischen Mensch und Pferd, was sowohl auf dem Turnierplatz, als auch im Gelände im Angesicht eines Wildschweins oder Rehs sehr hilfreich sein kann.

8) Was wäre Eure Wunschvorstellung zu NHS? Wohin soll die Reise gehen? Sollte sich idealerweise jeder Reiter, egal ob Freizeit oder Turnier, mit NHS beschäftigen und sein Pferd entsprechend ausbilden?

Jil: Ein ursprünglicher Umgang im Sinne des Pferdes wäre natürlich für jedes Pferd wünschenswert. Und für die Menschen auch, weil dann ganz viele Probleme, wie ein am Strick reißendes Pferd, einfach nicht auftreten würden. An dem -auch nach so langer Zeit- stetig steigenden Interesse mache ich aber fest, dass wir auf einem guten Weg sind und dass zumindest in Rodewald und Umgebung das Interesse an NHS immer größer wird. Ich bin gespannt, wohin es noch gehen wird und freue mich sehr über den Zuspruch aus unterschiedlichsten Reiterkreisen!

Petra: Mein großer Wunsch ist, dass immer mehr Pferdebesitzer erkennen, dass ein Pferd KEIN Sportgerät ist. Beim NHS ist das Pferd eine Persönlichkeit. Unser Ziel ist es, diese Persönlichkeit zu stärken und die besonderen Eigenschaften herauszuarbeiten, sozusagen die Perlen zum Leuchten bringen 🙂

 

Dorick und NHS

Dorick spielt mit einem Ball

Ein schöner Schlusssatz! An dieser Stelle vielen Dank an Euch für die Beantwortung der Interviewfragen und dafür, dass ihr es den Mitgliedern unseres Reit- und Fahrvereins in Rodewald ermöglicht, auch so etwas „exotisches“ wie NHS zu lernen. Dorick und mir bringt das Training unglaublich viel. Manchmal scheint er zwar während des Unterrichts nicht super begeistert, sondern eher gelangweilt aber schon zu Hause und die darauffolgenden Tage merke ich einen deutlichen Unterschied im Umgang.

Zwar versuche ich es zu Hause auch zu wiederholen, allerdings ist der Effekt immer geringer als bei Euch im Training! Auf noch viele, schöne NHS-Stunden mit Euch!

Wer mehr über NHS erfahren möchte, kann das zukünftig auch direkt auf der Seite von Jil: agile-horsemanship.de!

Bis Bald!

Eure Caro

 

Dorick und Fleur von rideyourpony.de

Dorick und Fleur üben NHS

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