Hallo zusammen, es gibt wieder Neues von Dörte, unserer Herdenchefin. 🙂

Es gibt verschiedene Arten von Monstern:

  • Kindermonster sitzen gerne im Kleiderschrank oder liegen unter dem Bett vom Nachwuchs.
  • Hundemonster sind für das menschliche Auge unsichtbar. Nur stundenlanges, sinnloses Gekläffe der lieben Vierbeiner verraten ihre Anwesenheit.
  • Aber jetzt gibt es eine neue Spezies dieser Art: Reithallenmonster! Kleine fiese Gestalten, wahrscheinlich nicht viel größer als ein Fingerhut oder sogar unsichtbar. Sie erscheinen absolut lautlos, das ist das Tückische an ihnen. Die kleinen Kerle turnen auf der Reithallenbande, stellen sich den Pferden furchtlos in den Weg oder greifen von hinten an.

Fleuri – das liebste Opfer der Reithallenmonster

Ihr liebstes Opfer: Fleuri! Die fällt nämlich immer wieder darauf rein. Dorick nicht. Der hat das Spiel längst durchschaut, den lassen die Fieslinge in Ruhe. Fleuri dagegen ist ein beliebtes Opfer. Sie kann so herrliche Vollbremsungen hinlegen, zur Seite springen oder loszischen. Meist in Kombination aller drei Dinge. Das hat schon zu manch brenzligen Situationen geführt. Ich sehe schon, wie sich die kleinen Kerle totlachen!

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Fleuri – ein Opfer?

Erschrecken macht Spaß

Aber irgendwie kann ich unsere Reithallenmonster auch verstehen. Wer sich mit kleinen Kindern beschäftigt, wird schnell merken, dass die in einem bestimmten Alter auch immer wieder auf die gleichen Dinge hereinfallen. Als unser Sohn zum Beispiel ca. zweieinhalb Jahre alt war, wollte er um unsere Hausecke biegen. Ich stand schon dahinter, um ihn zu erschrecken. Ein voller Erfolg! Das Spiel wiederholte sich ungefähr dreimal in gefühlten zehn Sekunden. Jedes Mal rannte er erschrocken und kreischend davon. Ein Phänomen! Pädagogisch vermutlich nicht besonders sinnvoll, aber lustig!

(An alle besorgten Eltern: unser Sohn hat keine seelischen Schäden erlitten. Er ist kerngesund und hat sich normal entwickelt…)

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Fleuri sucht die Hallenmonster

Erschrecken kann aber auch Folgen haben …meist für den Reiter

Neulich war es dann soweit. Es kam, wie es kommen musste: ich bin akkurat aus dem Sattel geflogen. Obwohl ich schon öfters damit gerechnet hatte, kam es doch plötzlich und völlig unvorbereitet. Fleuri und ich trabten gerade in schöner Zweisamkeit auf dem Zirkel, als sich plötzlich an der offenen Seite so ein kleines Biest in den Weg stellte. Im Angesicht des Todes reagierte meine kleine Stute blitzschnell. Nur blöd, dass das mit mir nicht abgesprochen war. Ich war nicht so reaktionsschnell und fand mich prompt auf dem Reithallenboden wieder. In solchen Momenten könnte ich unsere Reithallenmonster würgen und Fleuri dann gleich mit. Nicht mehr lustig!

Wenn sie nicht bald mit dem Quatsch aufhören, dann lasse ich Fleuri eines Tages ganz hässlich ausstopfen und für die Reithallenmonster fällt mir auch noch die gerechte Strafe ein.

Versprochen………;)

Bis bald!

Dörte

 

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Draußen sind wir in Sicherheit

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